Der Tag
begann sportlich. Anfangs wollten vier Crewmitglieder mit Mama Laufen gehen,
übrig blieb nur ich. Wir beide liefen am Strand von Poros entlang, bis es nicht
mehr weiter ging. Es war unendlich heiß! Der Rest der Crew ging in der
Zwischenzeit schwimmen, während Opa seinen obligatorischen Kloscheißerespresso
trank. (Entschuldigung für die ordinäre Ausdrucksweise.)
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| Gartenschlauchdusche von Antonia |
Mama und
ich holten das nach, als wir mit hochroten Köpfen zurückkamen. Danach
frühstückten wir in der Morgensonne, altes Brot und Obstsalat, denn wir
entdeckten keine Bäckerei, die geöffnet hatte. Vor dem Ablegen füllten wir unsere
Wassertanks nochmal auf, Papa kühlte die Mona Liesa von außen mit Wasser
(Verdunstungskälte sagt er immer) und wir genossen an Land eine luxuriöse Gartenschlauchdusche.
Um Punkt
11:10 Uhr lifteten wir unseren Anker und starten los Richtung Zakyntos. Leider
hatten wir achterlichen Wind. Immer dieses Kreuz mit dem Wind: Kaum bläst er,
dann garantiert aus der falschen Richtung. So wackelten wir mit 3 Knoten und
Segel in Schmetterlingstellung gen Süden. Ich vertrieb mir die Zeit mit
Hörbüchern (Jim Knopf). Unterwegs gab es Bruscetta zum Mittagessen. Um 15:30
Uhr erreichten wir die Bucht Ormos Nikolaos ganz in der Nähe der blauen Grotten.
Der erste Blick war nicht besonders schön. Eine riesige Fläche Beton zugeparkt
mit Autos, wenig grün, stattdessen felsig und braun. An der kleinen
vorgelagerten Insel leuchtete uns das intensiv blaue Wasser entgegen. Die Farbe
war wirklich genial. Daher kommt wahrscheinlich der Name „Blue caves“.
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