Montag, 20. Juli 2015

Traumhaft diese Unterwasserwelt



Der Tag begann sportlich. Anfangs wollten vier Crewmitglieder mit Mama Laufen gehen, übrig blieb nur ich. Wir beide liefen am Strand von Poros entlang, bis es nicht mehr weiter ging. Es war unendlich heiß! Der Rest der Crew ging in der Zwischenzeit schwimmen, während Opa seinen obligatorischen Kloscheißerespresso trank. (Entschuldigung für die ordinäre Ausdrucksweise.)
Gartenschlauchdusche von Antonia
Mama und ich holten das nach, als wir mit hochroten Köpfen zurückkamen. Danach frühstückten wir in der Morgensonne, altes Brot und Obstsalat, denn wir entdeckten keine Bäckerei, die geöffnet hatte. Vor dem Ablegen füllten wir unsere Wassertanks nochmal auf, Papa kühlte die Mona Liesa von außen mit Wasser (Verdunstungskälte sagt er immer) und wir genossen an Land eine luxuriöse Gartenschlauchdusche.
Um Punkt 11:10 Uhr lifteten wir unseren Anker und starten los Richtung Zakyntos. Leider hatten wir achterlichen Wind. Immer dieses Kreuz mit dem Wind: Kaum bläst er, dann garantiert aus der falschen Richtung. So wackelten wir mit 3 Knoten und Segel in Schmetterlingstellung gen Süden. Ich vertrieb mir die Zeit mit Hörbüchern (Jim Knopf). Unterwegs gab es Bruscetta zum Mittagessen. Um 15:30 Uhr erreichten wir die Bucht Ormos Nikolaos ganz in der Nähe der blauen Grotten. Der erste Blick war nicht besonders schön. Eine riesige Fläche Beton zugeparkt mit Autos, wenig grün, stattdessen felsig und braun. An der kleinen vorgelagerten Insel leuchtete uns das intensiv blaue Wasser entgegen. Die Farbe war wirklich genial. Daher kommt wahrscheinlich der Name „Blue caves“.  
Kaum waren der Anker fest und der Motor aus, sprang ich von der Reeling. Ich schnorchelte direkt Richtung Felsen. Traumhaft diese Unterwasserwelt: große, kleine, dicke, dünne, rote, blaue, gelbe … Fische! Unbeschreiblich schön.

Wir wollten gar nicht mehr aus dem Wasser. Mama entdeckte sogar einen orangefarbenen Seestern. Sogar Oma ging heute schnorcheln und war völlig begeistert von der Unterwasserwelt.
Nach dem Abendessen hatten Toni und ich keine Lust mehr an Land zu gehen. So blieben wir mit Mama und Papa an Bord, während Oma und Opa auf Erkundungstour gingen. Ich sah mir mit Papa mal wieder einen Film auf dem PC an: „Die ??? und die Geisterinsel.“ Nach einer dreiviertel Stunde musste ich wie immer aufhören. Toni und Mama malten und lasen an Deck. 
Unser Ankerplatz - tolle Kullise



Unser Ankerplatz - andere Seite  nobelos bio restaurant (nobelos.gr)

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