Dienstag, 21. Juli 2015

Wreckbay - Bucht der Schmuggler



Montag: Schon wieder beginnt eine neue Woche, die 8. mittlerweile, d.h. wir haben nur noch 31 Tage. Zwei Drittel unserer Zeit sind bereits um.
Heute sind wir schon vor dem Frühstück ausgelaufen. Wir wollten in die Wrackbay, eines der berühmtesten Fotomotive Griechenlands. In der schneeweißen Bucht soll ein gestrandeter Frachter liegen. Wir verließen die Bucht Richtung Norden, an den Blue Caves vorbei um das Kap herum in die fünf Seemeilen entfernte Wrackbay. Auf den Weg dorthin überholten uns einige Ausflugsdampfer ohne Rücksicht auf Verluste. Als wir um 10 Uhr dort ankamen, war der Strand schon dicht besiedelt. Eine Grotte direkt neben unserem Ankerplatz zog uns an, dort schnorchelten wir hin. Später fuhren wir mit dem Beiboot an den Strand, um uns das Wrack genauer anzusehen. Ein riesiger Haufen Schrott. Touristen turnten gefährlich darauf herum. Ich durfte nicht hineinklettern, weil es Mama und Papa nicht ganz geheuer war. Während wir ein paar Fotos von dem genialen Farben des Meeres machten, kam ein  Ausflugsdampfer nach dem anderen an. Soviel Trubel war uns zu viel. Schnell flüchteten wir uns auf die Mona Liesa zurück und fuhren weiter Richtung Vromi an der Westküste von Zakyntos.
Die Bucht war nicht halb so schön, wie Wrackbay, aber übersäht mit Moorings für Dauerlieger. Auf der Suche nach einem Ankerplatz blieben wir fast in einer Leine hängen. Papa konnte uns gerade noch rechtzeitig befreien. Kaum hatten wir unseren Anker geworfen, ging der Wahnsinn weiter. Die Touristendampfer aus der Wrackbay verfolgten uns. So beschlossen wir, nach dem Baden und Mittagessen wieder zurück nach Nikolaos zu fahren.
Auf dem Rückweg konnten wir segeln, teilweise mit 6 Knoten raumschots. Ich wiederholte mit Mama die Achsensymmetrie. Das war nicht immer leicht bei der Schräglage. Toni packte heute nach großer Langeweile die Lernlust. Sie übte mit Oma mindestens 10 Seiten in ihrem Vorschulheft (Zahlen und Buchstaben).
Zurück in Nikolaos, ankerten wir nahe der Schnorchelfelsen. Mama nahm heute ihren Unterwasserfotoapparat mit. Doch die Sicht war nicht ganz so gut wie gestern, der Wind wirbelte den Untergrund zu stark auf. Man musste genau schauen, um die bunten Fische zwischen den Felsspalten zu entdecken.Leider war der Seestern auch nicht mehr da. 
Kurz vor dem Abendessen, wir hatten 25 Knoten Seitenwind, rutschte der Anker einer Nachbaryacht. Sie lagen mit Heckleinen an der vorgelagerten Insel und krachten mit dem Heck gegen die Felsen. Ein Motorboot kam ihnen zu Hilfe, um sie zu stabilisieren. 

Montag: Schon wieder beginnt eine neue Woche, die 8. mittlerweile, d.h. wir haben nur noch 31 Tage. Zwei Drittel unserer Zeit sind bereits um.

Heute sind wir schon vor dem Frühstück ausgelaufen. Wir wollten in die Wrackbay, eines der berühmtesten Fotomotive Griechenland. In der schneeweißen Bucht liegt ein gestrandeter Frachter. Wir verließen die Bucht Richtung Norden, an den Blue Caves vorbei um das Kap herum in die fünf Seemeilen entfernte Wreckbay. Auf den Weg dorthin überholten uns einige Ausflugsdampfer ohne Rücksicht auf Verluste. Als wir um 10 Uhr dort ankamen, war der Strand schon dicht besiedelt. Eine Grotte direkt neben unserem Ankerplatz zog uns an, dort schnorchelten wir hin. Später fuhren wir mit dem Beiboot an den Strand, um uns das Wreck genauer anzusehen. Ein riesiger Haufen Schrott. Angeblich sollten Zigarettenschmuggler den Frachter auf offener See verlassen haben, um vor der Polizei zu flüchten. Er wurde dann an Land  getrieben und seitdem rostet er dort vor sich hin. Touristen turnten gefährlich darauf herum. Ich durfte nicht hineinklettern, weil es Mama und Papa nicht ganz geheuer war. Während wir ein paar Fotos von dem genialen Farben des Meeres machten, kam ein Ausflugsdampfer nach dem anderen an. Soviel Trubel war uns zu viel. Schnell flüchteten wir uns auf die Mona Liesa zurück und fuhren weiter Richtung Vromi an der Westküste von Zakyntos.
Die Bucht war nicht halb so schön, wie Wrackbay, aber übersäht mit Moorings für Dauerlieger. Beim Abfahren blieben wir fast in einer Leine hängen. Papa konnte uns gerade noch rechtzeitig befreien. Kaum hatten wir unseren Anker geworfen, ging der Wahnsinn weiter. Die Touristendampfer aus der Wreckbay verfolgten uns. So beschlossen wir, nach dem Baden und Mittagessen wieder zurück nach Nikolaos zu fahren.
Auf dem Rückweg konnten wir segeln, teilweise hatten wir 6 Knoten raumschots. Ich wiederholte mit Mama die Achsensymmetrie. Das war nicht immer leicht bei der Schräglage. Toni packte heute nach großer Langeweile die Lernlust. Sie übte mit Oma mindestens 10 Seiten in ihrem Vorschulheft (Zahlen und Buchstaben).
Zurück in Nikolaos, ankerten wir nahe der Schnorchelfelsen. Mama nahm heute ihren Unterwasserfotoapparat mit. Doch die Sicht war nicht ganz so gut wie gestern, der Wind wirbelte den Untergrund zu stark auf. Man musste genau schauen, um die bunten Fische zwischen den Felsspalten zu entdecken. Wir
Nach dem Abendessen gingen Opa, Mama, Toni und ich an Land. Wir wollten uns im Biorestaurant ein Eis gönnen. Doch die Eistheke war ekelhaft: nur vier Eisboxen, mit lächerlichen Resten, blickten uns entgegen. So beschlossen wir ins Dorf zu wandern. Lange dauerte es bis wir ein Restaurant mit Eistheke fanden. Der nächste Reinfall: tolle Eisbecher auf dem Plakat, aber in der Gefriertruhe lagerten drei längst über dem Verfallsdatum künstlich gefärbte Standartsorten. Deswegen bevorzugten wir fresh orange juice. Der Kellner brachte nach zwei Minuten vier Gläser Saft – das konnte nie und nimmer frisch sein! Schmeckte auch nicht wie gewohnt. Als wir das Lokal verließen entdeckten wir gleich nebenan eine Bar mit toller Eistheke. So ein Glück! Toni und ich bekamen ein Eis für die Hand und dann machten wir uns auf den Rückweg.
Als wir mit dem Beiboot zur Mona Liesa zurückwollten, starb uns kurz vorher der Motor des Dinghis ab. Er wollte sich nicht wieder starten lassen. Mama und ich versuchten mehrmals ihn wieder zum Laufen zu bringen. Ich geriet in Panik, weil wir schon weit vom Schiff entfernt waren und Mama und Opa immer wieder versuchten den Motor neu zu starten. Keine Chance, wir mussten paddeln, denn der Wind trieb uns schon auf`s offene Meer hinaus. Opa hatte ganz schön Mühe gegen die hohen Wellen anzupaddeln. Gefühlt brauchten wir eine Ewigkeit, bis wir wieder in Sicherheit waren. Völlig am Ende fiel ich ins Bett.

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