Dienstag, 7. Juli 2015

Endlich eigene Flossen!



Bin heute um 8:30 Uhr gut ausgeschlafen aufgewacht. Mama war auch schon wach. Papa und Antonia schliefen. Ich wollte unbedingt noch einmal zu dem tollen Strand von gestern. Es dauerte nicht lange und ich hatte Mama überredet mit mir zum Traumstrand zu joggen. Wir schrieben den beiden Schlafmützen einen Zettel und schon waren wir dahin. Der Weg dorthin war sehr anstrengend, bergauf und dass ohne Frühstück, aber es hat sich wirklich gelohnt. Außer zwei Schwimmern war noch niemand dort. Genauso hatte ich mir das vorgestellt.
Auf dem Rückweg joggten wir noch beim Bäcker vorbei und gegen 9:30 Uhr waren wir zurück. Da saßen Papa und Antonia an Deck und warteten schon auf uns. Wir frühstückten gemeinsam und sprangen noch einmal ins Wasser.
Gegen 10 Uhr löste ich die Landleinen. Dazu hangelte ich mich mit dem Beiboot zum Land und entknotete die Leine. Das ging sehr streng, denn es war enormer Zug darauf. Papa half mir etwas mit dem Motor. Toni liftete anschließend den Anker und dann gings ab, Richtung Euphemia. Ein kleines Städtchen weiter südlich von Fiscárdo, aber immer noch auf der Insel Kefalonia.
Die Fahrtzeit nutzte ich heute, um meine Matheaufgaben zu erledigen und den Blog mit Mama zu tippen. Toni hatte auch mal wieder Lust auf Vorschule. Da war ich wenigsten nicht der einzige, der seinen Kopf anstrengen muss. Der Wind machte heute Pause, so fuhren wir die ganze Zeit unter Motor - gut für unsere Batterieladung.
Kurz nach 13 Uhr erreichten wir die Bucht und ankerten nicht weit entfernt vom Strand. Komischerweise ging hier leichter Wind, während auf dem offenen Meer totale Glatze war. Vor dem Mittagessen kühlten wir uns alle gemeinsam ab, denn unter Deck hatten wir uns ganz schön aufgeheizt.
Nach einem gemütlichen Nachmittag auf der Mona Liesa mit Lesen, Relaxen und Baden machten wir uns um 17 Uhr auf den Weg an Land. Papa wollte sich wegen einem Mietauto erkundigen. Bei der Gelegenheit bekam ich gleich noch Flossen.
Zurück an Bord, heizte Papa gleich den Grill für unser Abendessen an. Während die Kohlen heiß wurden, testete ich meine neuen Flossen. Ein guter Kauf – Toni durfte sie natürlich auch ausprobieren. Am liebsten hätte sie selbst welche gehabt, aber Mama war dagegen. Sie wollte, dass Toni erst sicherer im Brustschwimmen wird, bevor sie einen neuen Beinschlag lernt.
Mama würzte in der Zwischenzeit die Doraden und kochte den Reis. Es war wirklich ein leckeres Abendessen. Fast besser als in der Taverne. Wir müssen unbedingt nochmal Fisch kaufen und grillen!
Den Abend verbrachten wir auf dem Schiff. Mama und Papa lieferten sich ein Match im Backgammon. Toni durfte für Mama würfeln. Ich schaute mir Kung Fu Panda auf dem Laptop an.

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