Bin heute
um 8:30 Uhr gut ausgeschlafen aufgewacht. Mama war auch schon wach. Papa und
Antonia schliefen. Ich wollte unbedingt noch einmal zu dem tollen Strand von
gestern. Es dauerte nicht lange und ich hatte Mama überredet mit mir zum
Traumstrand zu joggen. Wir schrieben den beiden Schlafmützen einen Zettel und
schon waren wir dahin. Der Weg dorthin war sehr anstrengend, bergauf und dass ohne
Frühstück, aber es hat sich wirklich gelohnt. Außer zwei Schwimmern war noch
niemand dort. Genauso hatte ich mir das vorgestellt.
Auf dem
Rückweg joggten wir noch beim Bäcker vorbei und gegen 9:30 Uhr waren wir
zurück. Da saßen Papa und Antonia an Deck und warteten schon auf uns. Wir
frühstückten gemeinsam und sprangen noch einmal ins Wasser.
Gegen 10
Uhr löste ich die Landleinen. Dazu hangelte ich mich mit dem Beiboot zum Land
und entknotete die Leine. Das ging sehr streng, denn es war enormer Zug darauf.
Papa half mir etwas mit dem Motor. Toni liftete anschließend den Anker und dann
gings ab, Richtung Euphemia. Ein kleines Städtchen weiter südlich von Fiscárdo,
aber immer noch auf der Insel Kefalonia.
Die
Fahrtzeit nutzte ich heute, um meine Matheaufgaben zu erledigen und den Blog
mit Mama zu tippen. Toni hatte auch mal wieder Lust auf Vorschule. Da war ich
wenigsten nicht der einzige, der seinen Kopf anstrengen muss. Der Wind machte
heute Pause, so fuhren wir die ganze Zeit unter Motor - gut für unsere Batterieladung.
Kurz nach
13 Uhr erreichten wir die Bucht und ankerten nicht weit entfernt vom Strand.
Komischerweise ging hier leichter Wind, während auf dem offenen Meer totale
Glatze war. Vor dem Mittagessen kühlten wir uns alle gemeinsam ab, denn unter
Deck hatten wir uns ganz schön aufgeheizt.
Nach einem
gemütlichen Nachmittag auf der Mona Liesa mit Lesen, Relaxen und Baden machten
wir uns um 17 Uhr auf den Weg an Land. Papa wollte sich wegen einem Mietauto
erkundigen. Bei der Gelegenheit bekam ich gleich noch Flossen.
Zurück an Bord,
heizte Papa gleich den Grill für unser Abendessen an. Während die Kohlen heiß
wurden, testete ich meine neuen Flossen. Ein guter Kauf – Toni durfte sie
natürlich auch ausprobieren. Am liebsten hätte sie selbst welche gehabt, aber
Mama war dagegen. Sie wollte, dass Toni erst sicherer im Brustschwimmen wird,
bevor sie einen neuen Beinschlag lernt.
Mama würzte
in der Zwischenzeit die Doraden und kochte den Reis. Es war wirklich ein
leckeres Abendessen. Fast besser als in der Taverne. Wir müssen unbedingt nochmal
Fisch kaufen und grillen!
Den Abend verbrachten
wir auf dem Schiff. Mama und Papa lieferten sich ein Match im Backgammon. Toni
durfte für Mama würfeln. Ich schaute mir Kung Fu Panda auf dem Laptop an.
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