Eigentlich
wollte ich heute Morgen mit Mama wieder einmal joggen gehen. Da ich aber schon
so hungrig war und keine Energie zum Laufen hatte, änderten wir unseren Plan. Papa
ruderte zuerst mit Toni und mir zur Bäckerei. Wir kauften frisches Brot und kleine
süße Sachen zum Frühstück.
Nach der
Stärkung war ich dann zum Sporteln bereit. Wir liefen durch den Ort an vielen
bellenden Hunden vorbei. Jedes Mal erschrak ich. Ich hab einfach Angst vor
diesen Tieren. Auf dem Rückweg nahmen wir nochmal 4 Stück von dem leckeren
Mandelgebäck mit, das Antonia heute Morgen für Mama ausgesucht hatte. Es
schmeckte fast wie Oma Irmgards Vanillekipferl, die ich so liebe.
Mama
ruderte in Schlangenlinien zurück zum Boot. Gegen den Wind war das eine
anstrengende Aufgabe. Ich sprang sofort ins Wasser, um mich abzukühlen.
Danach
wollte Papa ablegen und nach Meganisi weiterfahren. Leider war zu wenig Wind zum
Segeln und er kam wie fast immer aus der falschen Richtung. Wir tuckerten also
mit dem Motor von Levkas nach Meganisi, vorbei an der Insel der Familie
Onassis. Papa las uns die Geschichte aus dem Reiseführer vor. Als wir auf der
Höhe von Jacky Onassis Strandhaus waren, landete gerade ein Hubschrauber auf
der anderen Seite der Insel. Einige Beiboote fuhren zum Fotografieren an den
Strand, weil man im Umkreis der Insel nicht ankern darf. Wir machten aus der Entfernung
ein Foto.
Um die
Mittagszeit kamen wir an. Die Bucht gefiel uns und wir ankerten. Leider war das
Wasser nur an der Seite richtig türkis, weil der Boden sonst mit Seegras
bewachsen war. Nach der Abfrischung machte ich mich an meine Schularbeiten.
Mama diktierte mir einen Text und ich machte Übungen dazu. Danach arbeitete ich
noch an meinen Sachaufgaben weiter. Jetzt habe ich schon sieben Smilies
gesammelt, bei 10 bekomme ich endlich mein Buch „Tintenblut“ als download.(
Immer, wenn ich ohne Murren und fleißig meine Schulaufgaben mache, bekomme ich
einen Smiley.)
Nach dem
ich fertig war, ruderte ich mit meiner Schwester an Land. Wir sammelten Steine,
die wir bemalen wollten für unsere Galerie. So verging der Nachmittag.
Gegen Abend
zogen über dem Festland dunkle Wolken auf. Es sah nach Gewitter und Regen aus,
deshalb ging Papa nicht mit an Land. Er wollte auf dem Schiff bleiben und den
Anker bewachen. So fuhren Mama, Toni und ich alleine los. Wir spazierten in die
nächste Bucht nach Vathi. Es war ein steiler Weg, aber es hatte sich gelohnt.
In Vathi fanden wir eine Metzgerei: Hurra!!! Wir überlegten nicht lange und
kauften Fleisch zum Grillen ein. Seit Wochen wollten wir grillen, aber entweder
ging es nicht, weil wir im Hafen waren oder es gab keine Gelegenheit Fleisch zu
kaufen. Toni und ich suchten uns ein Kotelett aus und Mama nahm für Papa und
sich Rindfleisch mit. Ich freue mich schon auf morgen Abend!
Auf dem
Rückweg bekamen wir noch ein paar Regentropfen ab, aber als statistischen
Regentag kann man das wirklich nicht rechnen. Bisher hatten wir einmal in
Kroatien und einmal auf Korfu in der Nacht Regen. Ansonsten scheint hier
täglich die Sonne, höchstens ein paar Schönwetterwolken sind zu sehen. Das kann
man gut aushalten.
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