Dienstag, 9. Juni 2015

Noch ein Tag in Vieste

Sonntang und wir sind immer noch in Vieste. Die zweite Nacht war angenehm. Mama war heute Morgen schon beim Joggen, wieder einmal ohne mich. Ich war noch viel zu müde, weil ich vor lauter Aufregung um das Championsleaguespiel ewig nicht einschlafen konnte. Das nächste Mal möchte ich aber auch mitkommen.
Sonntags sind die Italiener wohl später dran, Mama musste ziemlich lange suchen, bis sie eine Bäckerei finden konnte. Das Brot war heute nicht frisch. 
Nach dem Frühstück beschlossen wir unsere Vorräte mit italienischen Nudeln, Wurst, Käse und Knabbereien aufzufüllen. Mama, Toni und ich gingen in den nächsten Supermarkt während Papa das Schiff von außen schrubbte und vom Sand befreite.
Toni und ich gingen mit den Einkäufen Richtung Schiff und Mama holte aus der Pesceria noch frische Garnelen. Dort gab es verschiedene Muschelsorten in Wasserbecken, frischen Fisch und Garnelen in allen Größen. Mama kaufte ein "Mezzokilo" Garnelen. Der Fischer puhlte die Tierchen in Windeseile für 0€. 
Zurück am Schiff packten wir die Badesachen und marschierten mit Boogieboard, Schaufeln, Taucherbrille ... zum Strand. Heute war es extrem windig. Dafür gab es coole Wellen zum Surfen. Einige Kite- und Windsurfer zogen ihre Runden. Die Sonnenschirme flatterten, als würden sie gleich abheben. 
Wir bei der Grundrissfestlegung der Burganlage.
Das Plantschen war uns heute etwas zu kühl, deshalb bauten wir eine Sandburg. Das machte so großen Spaß, so dass eine riesige Burganlage mit mehreren Wachtürmen und Gräben entstand. Papa und Mama lagen in der Zwischenzeit faul auf ihrem Liegestühlen herum. 
Gegen 17:30 Uhr verließ Mama den Strand, um zu duschen und zu kochen. Heute war die Damendusche geöffnet (die letzten Tage duschte Mama immer versehentlich in der Herrendusche). Dort entdeckte sie eine Waschmaschine, die wir freundlicherweise benutzen durften. So ein Glück, endlich wieder frische Unterhosen!
Aus den Garnelen zauberte Mama mit frischen Nudeln eine leckere Pasta. Nichts blieb übrig! Eigentlich wollten wir noch auf ein Eis in die Stadt gehen, aber Papa machte Bekanntschaft mit einem älteren Ehepaar vom Mattsee, die gerade ihr Schiff von Griechenland nach Italien verlegten. Antonia, Papa und ich besuchten das Rentnerehepaar auf ihrem Schiff. Die beiden hörten überhaupt nicht mehr auf zu erzählen. Toni flüchtete schon nach kurzer Zeit und mir wurde es auch bald zu langweilig, aber Papa schrieb sich alle Tipps in sein schlaues Buch auf. 
Meine Schwester und ich schliefen schon, als Papa nach Hause kam.

2 Kommentare:

  1. Hallo Felix,
    Respekt für deine täglichen Berichte. Macht richtig Spaß, die zu lesen. Mach weiter so, ich werde dran bleiben.
    Bei mir geht´s am Samstag nach Korfu zum Törn, was für mich und die Crew Neuland ist.
    Schöne Grüße an den Papa... bin mal gespannt ob ihr es nächste Woche bis dahin schafft und wir uns dann sehen.
    Eine Tolle Zeit noch und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel :-))

    Berni

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  2. Wir werden auch gegen Sonntag nach Korfu übersetzen - Mitte nächster Woche solls im Kanal hacken....

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